Viele Frühlingskräuter werden in der europäischen Kräuterheilkunde zur "Entgiftung" im Rahmen von Frühlingskuren eingesetzt. Brennnesseln, Birkenblätter und Löwenzahn sind einige der bekanntesten Beispiele. Dabei ist die Wirkung je nach Kraut sehr unterschiedlich. Werden die Kräuter in der Küche eingesetzt, dann ist der Effekt sanfter im Sinne einer allgemeinen und eher unspezifischen Gesundheitspflege.
Sowohl Küchen- als auch Wildkräuter sind reich an diversen spannenden Inhaltsstoffen wie Vitaminen, Mineralstoffen und sekundären Pflanzenstoffen und können somit nach dem Winter einen guten Beitrag zur Nährstoffversorgung liefern. Ganz abgesehen davon sind sie optisch und geschmacklich eine Bereicherung.
Wer einen eigenen Garten hat wird vielleicht überrascht sein über die vielen essbaren Kräuter die im Frühling dort sprießen. Einige der "Unkräuter" wie Löwenzahn oder Giersch erscheinen dann in einem ganz neuen Licht, wenn man sie als Bereicherung des Speiseplan betrachtet.
Mittlerweile stehen in der Fachliteratur vielfältige Informationen über die Wirkung von europäischen Heilkräutern aus Sicht der Chinesischen Medizin zur Verfügung.
Wild- und Küchenkräuter aus dem eigenen Garten bereichern im Frühling den Speiseplan.